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Ich höre den Schakal – Two Person Exhibition in Dachau 4 July

Katrin Schürmann and Imke Rust
will be exhibiting
at the Galerie der KVD in Dachau.
Opening on the 4th of July @ 19h30

Save the date! And please share with your friends in the area!


Hope to see you there! 😃 Ich freue mich euch dort zu sehen!

About the exhibition: (für den deutschen Text, bitte runter – scrollen)

Katrin Schürmann (1944) and me (1975) have a very interesting connection: we both grew up on the same farm in Namibia and we went to the same school in Swakopmund. We both are artists and both are now living in Germany.

Having met in 2017 at my exhibition in Munich we have kept in contact via email and exchanged memories and thoughts about the farm and our connection. Katrin Schürmann soon invited me to join her in an exhibition exploring this unique connection that we have.

After her studies Katrin Schürmann left Namibia to work in Germany and stayed ever since. In 1984 her mother sold their family farm Otukarru to my parents. So, just like Katrin, I spent a big part of my youth on the farm. Since my family is still farming there, I am also visiting as often as I can.

How do two artists of different generations relate to the same piece of land? How do the perspectives differ because of time,  memory and physical and emotional distance? Where do the perceptions differ? Where are they similar. How do the artists each deal not only with their personal histories, but also the colonial history? Especially in the current times, when it is important to critically question the history of land ownership in Namibia.

Both artists feel a strong connection to nature and Namibia’s vast spaces, the desert and the bush. Katrin works with abstract minimalism. Her monotypes and installations reflect the the barrenness of the land.

I am showing mixed media works, drawings and video works, which are mostly abstract figurative and explore my direct relation to the farm which I still call home. I am questioning the idealisation of and my ambivalent feeling towards the farm life. Current happenings, such as the drought, poaching incidents and the political call for land expropriation of white farmers, affect me directly and are expressed in my works.

Imke Rust ‘Rinderpest’ Mixed Media on paper, 68 x 82cm

Deutsch:

Wer entsinnt sich nicht an den Satz, der am Anfang des Romans von Tanya Blixen und einem sehr erfolgreichen Film steht: „Ich hatte eine Farm in Afrika“. Diese Aussage trifft auch auf die beiden Ausstellerinnen zu. Er prägte ihre Jugend.

Es ist nicht nur die Kindheit in Afrika, die Katrin Schürmann (1944) und Imke Rust (1975) verbindet – sie wuchsen auf derselben Farm in Namibia auf, gingen zur selben Schule in einem 300 Kilometer entfernten Dorf an der Küste, mitten in der Wüste. Dies alles stellte sich heraus, als sich die beiden Frauen zum ersten Mal trafen anlässlich einer Ausstellung von Imke Rust 2017 in der Pasinger Fabrik in München. Die beiden gehören verschiedenen Generationen an, die eine lebt heutzutage in Berlin, die andere in München.

Gemeinsam ist den beiden Künstlerinnen sicherlich die Liebe zur Natur, zu den endlosen Weiten der afrikanischen Savanne und der Wüste. Dieses drückt sich in der Arbeiten von Katrin Schürmann eher in minimalistischen, reduzierten Abstraktionen aus. Die Kargheit des Landes spiegelt sich in einfachen und direkten Darstellungen (Monotypien und Installationen) wider.

Ganz anders sind die Arbeiten von Imke Rust einzuordnen. Die gebürtige Namibierin, die erst vor kurzem nach Deutschland kam, weist auf politische Entwicklungen hin, bringt eine zwiespältige Reflektion zum Ausdruck, denn beide Künstlerinnen müssen sich heutzutage fragen, unter welchen Umständen diese Farm zur Kolonialzeit in Deutschen Besitz kam.

Imke Rust ist regelmäßig in ihrer Heimat und auf der elterlichen Farm. Somit ist sie immer wieder mit den aktuellen Geschehnissen dort konfrontiert. Ob Trockenheit, Wilderei oder die Forderungen nach Landenteignungen weißer Farmer – vieles berührt sie direkt und spiegelt sich in ihren Werken wieder

Imke Rust zeigt Arbeiten die auf der elterlichen Farm in Namibia entstanden sind oder in direkter Beziehung dazu stehen. Sie arbeitet multimedial und vorzugsweise direkt in der Natur, welches sie in Fotografien, Zeichnungen und Videoarbeiten dokumentiert und zeigt.

Für die geplante Ausstellung befassen sich beide Künstlerinnen mit ihrer Beziehung zu dem Land Namibia, aber auch dem Stückchen Land auf dem beide aufgewachsen sind und das für sie lange ihr Zuhause war. Wie sehen sie ihre persönliche Beziehung zu dem Land und seiner Geschichte? Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es in der Wahrnehmung? Gerade in der jetzigen Zeit, wo Deutschland von den Herero zur Verantwortung für ihre koloniale Geschichte gezogen wird, ist eine kritische und persönliche Hinterfragung was es denn bedeutet „eine Farm in Afrika gehabt zu haben?“ spannend und wesentlich.

Mehr Information zu / More information about Katrin Schürmann:  http://www.katrinschuermann.de

Katrin Schürmann Monotypes 100 x 70cm

 

 

Upcoming: Zusammen Wachsen – group exhibition in Berlin!

BERLIN!!! (for english, please scroll down)

Zusammen Wachsen – Perspektiven namibischer Kunst

Das Projekt wird in Zusammenarbeit der kommunalen Galerie und der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e. V. (DNG) realisiert. Einer breiteren Öffentlichkeit werden die namibischen Künstler*innen Imke Rust, Kirsten Wechslberger, Shiya Karuseb sowie Xenia Ivanoff-Erb vorgestellt und deren zeitgenössische Arbeiten präsentiert. Die ausgestellten Werke reichen von Malerei und Zeichnung über Mixedmedia und Grafik bis hin zu Fotografie und dreidimensionalen Objekten. Das gemeinsam gewählte Thema ZUSAMMEN WACHSEN ist verbindendes Element. Zugleich wird es aber auch sehr unterschiedliche interpretiert und gedeutet.

Alle Künstler werden anwesend sein. Wir freuen uns, euch zur Eröffnung persönlich willkommen heissen zu können.

Eröffnung: 28 Juni 2019 um 19.00 Uhr

Es laden ein: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Dr Catrin Gocksch, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur und Katrin Krüger, Leiterin des Kulturhauses Karlshorst.

Begrüßung: Jürgen Becker, Kurator der Ausstellung und Mitglied im Vorstand der DNG
Eröffnungsrede: Egon Kochanke, Botschafter a.D.

Ausstellungszeitraum: 29. Juni bis 25. August 2019

Info über mich und meine Werke die gezeigt werden:

Imke Rust, geboren 1975 in Windhoek, lebt in Oranienburg bei Berlin und Swakopmund in Namibia.  Ich bin eine namibisch-deutsche Land Art und multimediale Künstlerin, aufgewachsen in der Wüste Namibias. Seit einigen Jahren pendele ich zwischen meiner Heimat und Deutschland, zwischen Wüste und Wald.   In meinen Arbeiten befasse ich mich mit Fragen meiner eigenen Identität und Migration, Verwurzelung, Entwurzelung und Anpassung. Als namibische Nachfahrin deutscher Auswanderer in 5ter Generation versuche ich nun in meiner neuen Wahlheimat Oberhavel nahe Berlin neue Wurzeln zu schlagen.   Geprägt vom dornigen Buschland und der kargen, trockenen Wüste verspüre ich eine besondere Nähe zur Natur. Welche Wurzeln muss ich kappen, welche neuen Äste oder Stämme wachsen lassen um hier im moosbedeckten Wald zu überleben? Was will und kann zusammen wachsen und neu entstehen? Wie ändern sich Form und Identität in diesem neuen Umfeld?   An der Universität von Südafrika absolvierte ich den ‚BA Degree in Visual Art’ und bin zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreis Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. In zahlreichen Solo und Gruppenausstellungen wurden Arbeiten von mir weltweit ausgestellt. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam ich 2006 das erste Mal nach Berlin.

Imke Rust, geboren 1975 in Windhoek, lebt in Oranienburg bei Berlin und Swakopmund in Namibia. Ich bin eine namibisch-deutsche Land Art und multimediale Künstlerin, aufgewachsen in der Wüste Namibias. Seit einigen Jahren pendele ich zwischen meiner Heimat und Deutschland, zwischen Wüste und Wald. In meinen Arbeiten befasse ich mich mit Fragen meiner eigenen Identität und Migration, Verwurzelung, Entwurzelung und Anpassung. Als namibische Nachfahrin deutscher Auswanderer in 5ter Generation versuche ich nun in meiner neuen Wahlheimat Oberhavel nahe Berlin neue Wurzeln zu schlagen. Geprägt vom dornigen Buschland und der kargen, trockenen Wüste verspüre ich eine besondere Nähe zur Natur. Welche Wurzeln muss ich kappen, welche neuen Äste oder Stämme wachsen lassen um hier im moosbedeckten Wald zu überleben? Was will und kann zusammen wachsen und neu entstehen? Wie ändern sich Form und Identität in diesem neuen Umfeld? An der Universität von Südafrika absolvierte ich den ‚BA Degree in Visual Art’ und bin zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreis Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. In zahlreichen Solo und Gruppenausstellungen wurden Arbeiten von mir weltweit ausgestellt. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam ich 2006 das erste Mal nach Berlin.

English:

Save the date! 28th of June we celebrate the opening of our group exhibition ‘Zusammen Wachsen’ at the Kulturhaus Karlshorst.

4 Namibian artists are presenting new and exciting art. I am honoured to show my works alongside my esteemed fellow artists: Shiya Karuseb, Kirsten Wechslberger and Xenia Ivanoff-Erb.

The project is organized by the Deutsch-Namibische Gesellschaft e. V. (DNG) together with the communal gallery Kulturhaus Karlshorst, to present contemporary Namibian art by the four artists. The selected works range from mixedmedia works, different printing techniques and photography to installations.

The subject ‘Growing Together’ was choosen by the group of artists. While this theme is the red thread through the exhibition, each artist has created their personal and unique interpretation thereof.

Come and join us for the opening! I am looking forward to connecting with you in person.

Opening: 28 June 2019 at 19:00

You are invited by: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Dr Catrin Gocksch, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur und Katrin Krüger, Leiterin des Kulturhauses Karlshorst.

Welcoming words by  Jürgen Becker, curator of the exhibition and member of the board of the DNG
Opening speech by: Egon Kochanke, Botschafter a.D.

Duration of the exhibition: 29. Juni bis 25. August 2019

Curious about what works I will be showing?

I am presenting a brand-new series of mixed-media works. Through them I explore questions of my identity, migration, growing new roots, rootedness and being up-rooted.  As a 5th generation descendant of German colonial immigrants to Namibia, I have now choosen to create a new home for myself in Oberhavel county, just north of Berlin.

Having grown up in a thorny Namibian bush and dry, barren desert landscape I have always been very connected to the nature around me. Now I have to cut my roots and grow in new ways to survive and adapt to the moss-covered forests of my new home. How do the physical, natural surroundings shape and influence one’s identity?

Come and have a look at my take on it. And what all the other artist have created to the theme of growing together.

(Graphic Design of the first two immages by Xenia Ivanoff-Erb)

 

Eröffnung/Opening: Art Journal – Das visuelle Tagebuch

(For English, please scroll down)


Sehr gerne möchten die Kreisvolkshochschule Oberhavel und ich Sie, Ihre Familien
und Freunde zur Ausstellungseröffnung


“Art Journal – Das visuelle Tagebuch”
am 25. April um 18:30 Uhr
in der Geschäftsstelle an der Havelstr. 18 in Oranienburg
einladen.


Insgesamt werden 22 Werke der Teilnehmenden und von mir selbst im KVHS Gebäude ausgestellt.
Die Vernissage wird durch den Landrat Ludger Weskamp eröffnet.

Wir freuen uns auf Sie.

Für weitere Informationen zum Art Journaling und den Kursen die ich anbiete, klicken sie bitte HIER.

The Kreisvolkshochschule Oberhavel and myself would like to invite you to the opening of the exhibition

Art Journal – The Visual Diary
on the 25th of April 2019 at 18h30
taking place at the offices of the Kreisvolkshochschule, Havelstr. 18 in Oranienburg.

Landrat Ludger Weskamp will be the opening speaker.

22 Works by the participants and myself will be exhibited.

We are looking forward to seeing you there.

9th International Forest Art Path Darmstadt

Art and Ecology – that is the theme of this year’s Forest Art Path (Waldkunstpfad) curated by Ute Ritschel and Sue Spaid.

Walking Along a Crack in a Rock, Performance documented as a photo collage (© Imke Rust, 2017)

I am very excited that I have been invited to install a site-specific land art installation for this event. The large-scale installation which I will be creating is entitled ‘Energy’. I will post progress pictures on my Instagram account and here if I find the time.

From next week on I will be in Darmstadt and creating alongside a wonderful group of 23  artists from 9 countries.

I thought I let you know, just in case you are in or close to Darmstadt and want to come and say Hi.

There are a few official dates where you can learn more about my art:

Wednesday, 25th of July, 20h00 I will be speaking at the Wednesday Forum Artist Talks at the International Forest Art Centre. Ludwigshöhstr. 137

Tuesday, 31st July, 20h00 I will be giving a presentation about the ‘Creative Secrets of Rainmaking’ at the International Forest Art Centre. Ludwigshöhstr. 137

And the official opening of the 9th International Forest Path will take place on Saturday, the 11th August 2018 at 15h00 at the Ludwigshöhturm.

Hope to see you there. But you are also welcome to contact me to arrange to meet me in the forest while I am working. (between the 23rd of July and the 10th of August).

Click HERE for the full program and details (PDF in German).

I will also be revisiting some of my old works, which I have created in this forest in 2017 during the Global Nomadic Art Project Germany – Urban Nature Art.

Bark Figure, Waldkunstpfad 2017, © Imke Rust

Here is a list of the other artists who are participating and whom you might like to meet too:

431art – Torsten Grosch und Haike Rausch (Germany)
Isabelle Aubry (France)
Emanuelle Camacci / Fulvio D’Orazio (Italy)
Rebecca Chesney (UK)
Mark and Beth Cooley (US)
Georg Dietzler (Germany)
Kim Goodwin (South Africa)
Joachim Jacob / Florian Schneider (Germany)
Daniela di Maro (Italy)
Anke Mellin (Germany)
Imke Rust (Germany/Namibia)
Noboyuko Suguhara (Japan)
Kevin Sullivan (USA)
Vera Thaens (Belgium)
Stefanie Welk / Bianca Bischer (Germany)
Susanne Resch / Christoph von Erffta (Germany)
IMD Projekt Julia Mihaly, Stockhausen Konzert

For further information please visit the official website of the organizers: https://2018.waldkunst.com/

“Fremde Welten” Finissage (Reminder)

(For English, please scroll down)

Exhibition view ‘Fremde Welten’ Imke Rust at the Orangerie, Oranienburg

Erinnerung: Finissage

Die Ausstellung ‚Fremde Welten’ der namibischen Künstlerin Imke Rust ist noch bis zum 5. April in der Orangerie zu besichtigen.

Am 5. April, um 18:30 Uhr lädt die Künstlerin alle Interessierten zur Finissage ein. Bei einem Glas Wein kann man die Arbeiten noch ein letztes Mal sehen und mit der Künstlerin ins Gespräch kommen. Um 19:15 wird noch ein 45 minütiger Dokumentarfilm über die ausgestellten Land Art Arbeiten gezeigt.

Der Film ‚An Infinite Scream’ dokumentiert mit wunderschönen Bildern und Eindrücken die Entstehung der Arbeiten, verfolgt aber auch die politischen Hintergründe und wirft Fragen über Kunstfreiheit, Zensur und den Stellenwert der Kunst in der Gesellschaft auf. Steffen Holzkamp, Filmemacher, Musiker und Ehemann der namibischen Künstlerin, wird auch anwesend sein und nach der Filmvorführung gemeinsam mit der Imke Rust Fragen zu dem Projekt und Film beantworten.

Der Film wird in deutscher Sprache gezeigt.
Weitere Infos zu dem Film und eine kurze Vorschau gibt es unter https://aninfinitescream.wordpress.com/

Synopsis:

In der prallen Wüstensonne über 1000 Weißdornen zu Kreisen legen? Schwarze Müllsackrosen in die Sanddünen pflanzen? Oder eine halbe Tonne Salz  zu einer begehbaren Skulptur formen?

Die Landart Installationen der Namibischen Künstlerin Imke Rust folgen einem immanenten Anliegen: Der Sorge über den zunehmenden Uranabbau in Namibia und der Verschandelung der Wüste. Ihre Kunstwerke sorgen für Aufmerksamkeit, verstehen sich aber auch als ein symbolischer Schutz für das geschundene Land.

Kann Kunst etwas bewirken? Was kann ich tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Imke Rust auf eindringliche Weise.

In 2012 in Namibia und Berlin gedreht, spiegelt der Film die  teils meditative Stimmung der Entstehung von Rust’s Landart. Ruhige Einstellungen bei der Installation der „Salt Circles“ oder reportagige Handkamera bei der Videoperformance „The Scream“ auf der Seebrücke am Atlankik: Schnitt und Montage folgen dem Tempo der Kunst.

Die Absage der gebuchten Rust-Ausstellung seitens der Kunstvereinigung bringt dem Film eine dramaturgische Wendung und verlagert den Schwerpunkt hin zu einer gesellschaftlichen und medialen Kontroverse über die „Freiheit der Kunst“ in Namibia.

So organisiert sich die bekannte Künstlerin mit Hilfe durch ein Netzwerk von Unterstützern ihre Ausstellung einfach selbst.

Starke Bilder an atemberaubenden Orten, sowie Illustrationen und Musik verdichten den Film zu einem eindrucksvollen Statement für Courage und Eigeninitiative im eher konservativen Namibia.

Die Filmarbeit in Namibia wurde teilweise vom National Arts Council of Namibia unterstützt.

Alle Arbeiten stehen zum Verkauf. Dazu bietet sich die Chance bei der Finissage oder wenn sie nicht vor Ort sein können, melden sie sich bitte per Email bei mir.

Adresse: Orangerie, Kanalstraße 26a, 16515 Oranienburg

ENGLISH:
Reminder: Finissage

The Exhibition ‘Fremde Welten’ by Imke Rust can still be viewed at the Orangerie (Oranienburg) till the 5th of April 2018.

On the 5th of April, at 18h30 you furthermore have a the opportunity to join the artist for a glass wine at the Finissage, to view the works and meet the artist. At 19h15 a 45min documentary (in German) about the origin and process of Imke Rust’s land art works which are on the display will be shown.

The filmmaker and musician Steffen Holzkamp, who is also Rust’s husband, will be present and there is time for questions after the film.

The film ‘An Infinite Scream’ not only shows the artist’s effort to raise awareness of the increasing pollution and destruction through Uranium mining in the Namib Desert, but also raises questions about artistic freedom, censorship and the power of art.

You can find a trailer and more information about the film under https://aninfinitescream.wordpress.com/

Artworks are for sale, either at the Orangerie or through contacting me via email.

Fremde Welten – Orangerie, Oranienburg

Wald / Forest, Acryl auf Leinwand, 100 x 100cm

Announcement Upcoming Solo Exhibition / Bekanntmachung Solo Ausstellung:

»Fremde Welten«
Land-Art-Fotografien und Malerei von Imke Rust in der Orangerie

Oranienburg – Imke Rust zieht es raus in die Natur. Das Besondere dabei: Die Künstlerin malt nicht die für uns gewohnte Umwelt, sondern sie entführt den Betrachter in fremde Welten und neue Perspektiven. Zum Teil entstanden ihre Arbeiten in Namibia, der exotischen Heimat der Künstlerin. Andere Arbeiten sind Ausdruck ihrer Erfahrungen und Gefühle der ihr neuen Umgebung hier in Deutschland, wo sie seit ein paar Jahren ihr zweites Zuhause gefunden hat. Ihre vielseitigen Ausdrucksformen über Installationen und Malerei, sowie ihre spezielle Bild und Formsprache, mal figürlich, mal abstrakt, spannen auch konzeptuell den Bogen zwischen verschiedenen Welten.

Interessierte haben ab Dienstag, 13. Februar, die Möglichkeit, die Ausstellung »Fremde Welten« von Imke Rust bei Veranstaltungen in der Orangerie, Kanalstraße 26a, oder nach telefonischer Vereinbarung unter (03301) 600 8506 zu besichtigen.

Am Donnerstag, 5. April, findet die Finissage zur Ausstellung gemeinsam mit der Künstlerin statt. Hierzu präsentieren Filmemacher Steffen Holzkamp und Imke Rust einen eindrucksvollen Dokumentarfilm über die Entstehung der ausgestellten Land-Art-Arbeiten.

Mehr Info: Orangerie – Oranienburg

Exhibiting at Roots & Wings (Windhoek)

I am excited to be participating in this upcoming group exhibition, together with many other interesting artists! Curated by Frieda Lühl.

Roots & Wings

Come to the opening on the 10th of November (6pm) at the Project Room, to see how different artists have interpreted this theme. Or, if you cannot make it to the opening, the exhibition will be on view till the 25th of November. It is not long, so do not miss it!

Address: 32 Jenner Street, Windhoek West, Namibia.
Opening hours for the duration of the exhibition:
Tuesday to Friday: 9am – 1pm, Saturday 10am – 1pm
Enquiries: info@frieda.co.za

Unfortunately I will not be present at the opening, but I hope many of you can make it!

 

‘Urban Nature Art’ GNAP Germany 2017

Once again nature artists are coming together as part of the Global Nomadic Art Project 2017. This time in Germany, where we will be working in Darmstadt and surrounding area. The theme for this event is ‘Urban Nature Art’.

After participating in last year’s GNAP project in South Africa (Stories of Rain), I am really looking forward to this continuation.

If you are anywhere close, you might want to join us for some of the public events.

Mittwochsform – on the 23rd and the 30th of August respectively. Different artists will present their work. I will be do my presentation on the 23rd of August.
Time: 20h00
Where: Internationales Waldkunstzentrum, 64285 Darmstadt, Ludwigshöhstraße 137

 Yatoo trifft Dreieich Exhibition at the Städtische Galerie Dreireich
Opening: 31. August 2017, 19h00

“Urban Nature Art” Exhibition at the Internationalen Waldkunstzentrum
Opening: 2. September 2017, 15h00

Please find more information about these events and the GNAP Project in the following flyer or by following the links.

Find more information about the project, participating artists and experts, sponsors and organisers at Global Nomadic Art Project Germany 2017 – Urban Nature Art

I am looking forward to meeting you at any of these public events.

Upcoming Exhibition in Munich

PRESSEMITTEILUNG / PRESS RELEASE
(For information in German, please scroll down)

If you are in Munich, you soon have a chance to view a large series of my work under the title: The Horse is a Problem. The Horse Must Go. It will be exhibited in the Pasinger Fabrik, as part of a large event organized by the German- Namibian Association (DNG). They will also show their documentative traveling exhibition about the work they are doing and landscape photography by Helmuth Gries. The program entails even more, such as a podiumdiscussion with the Namibian Ambassador to Germany and Namibian movie nights. The exhibition will be opened on the 9th of February and will run till the 26th of March.

If you would like more information in English, please contact me.

Event poster. Artwork by Imke Rust

Event poster. Artwork by Imke Rust

Pressemitteilung in Deutsch:

Namibia

Dokumentation – Fotografie – Malerei – Objekte
10.02. – 26.03.2017

Vernissage: 09.02.2017, 19.00 Uhr
Eröffnung durch den Botschafter der Republik Namibia Andreas Guibeb

10.02.2017 19.00 Uhr Podiumsdiskussion mit dem Botschafter der Republik Namibia Andreas Guibeb und Andreas Herbig, Vertreter der Deutsch-Namibischen Gesellschaft

26.03.2017, 18.00 Uhr Kuratorenführung mit  Andreas Herbig, Vertreter der Deutsch-Namibischen Gesellschaft

Namibianisches Filmprogramm siehe Flyer

Galerie, tägl. außer Mo. 16.00-20.00 Uhr, Eintritt 4,–/2,– €

 Imke Rust: The Horse is a Problem. The Horse Must Go.

Imke Rusts Arbeiten zeigen kein gewöhnliches Namibiabild. Die gebürtige deutsch-Namibierin drückt durch ihre vielseitige und eigenwillige Bildsprache ihre eigene komplexe Beziehung zu ihrem Heimatland aus. Sie kratzt an der oberflächlichen ‚Postkarten’ Wahrnehmung und hinterfragt und kommentiert auf ihre individuelle Weise die Vergangenheit und Gegenwart Namibias. In ihren Arbeiten sind das Persönliche, das Politische und Existentielle untrennbar miteinander verknüpft. So unterschiedlich wie ihre Beobachtungen ist auch ihre Ausdrucksweise: mal leicht, mal kräftig. Humorvoll und dann wieder aufschreckend ernst führt sie uns durch ihre Welt.

Die Land Art und multimediale Künstlerin Imke Rust pendelt seit sechs Jahren zwischen ihrer Heimat Namibia und Deutschland, zwischen Wüste und Wald. An der Universität von Südafrika absolvierte sie ihr BA-Degree in Visual Art und ist zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreises Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. In zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen wurden ihre Arbeiten weltweit ausgestellt. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam sie 2006 das erste Mal nach Berlin.

Namibia und Deutschland – Aktuelle Aspekte einer besonderen Beziehung

Namibia – ein Land, das nicht nur auf Grund seiner atemberaubenden Landschaften und Tierwelt, sondern auch wegen seiner politischen Stabilität ein sehr beliebtes Reiseziel der Deutschen ist. Seit der Unabhängigkeit im März 1990 festigen Beschlüsse des Deutschen Bundestages das Sonderverhältnis beider Länder. Die bilateralen Beziehungen werden an Beispielen aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Kultur und Tourismus in dieser Ausstellung veranschaulicht.
Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Deutsch-Namibischen Gesellschaft (DNG), die auf eine fast 40-jährige Arbeit im Zusammenspiel Namibias und Deutschland zurück blicken kann. Die DNG unterstützt Projekte in Namibia und fördert den Jugend- und Kulturaustausch.
In der gezeigten Wanderausstellung werden das Land Namibia und seine engen vielfältigen Beziehungen zu Deutschland gezeigt.
Der Betrachter erfährt in der Ausstellung Wissenswertes über die Geographie, die faszinierende Geologie, Flora und Fauna, die Bevölkerung, die Gesellschaft und die aktuellen politischen Gegebenheiten. In einem kleinen historischen Teil wird der Werdegang vom deutschen Schutzgebiet zum heutigen Staat Namibia gezeigt, in dem Deutsch unter anderen immer noch eine anerkannte Sprache ist.
http://www.dngev.de

Namibia – Fotografien von Helmut Gries

Helmut Gries, geb. 1955 in Deutschland und Fotograf vor allem für Naturbilder,  hat  vor 20 Jahren Namibia für sich entdeckt und für die Ausstellung in der Pasinger Fabrik eine Auswahl mit unterschiedlichsten Aspekten des Landes zusammengestellt.

Fasziniert von Land, Leuten und Natur bereist er den „Diamanten Afrikas“ inzwischen regelmäßig. Auf 36 Reisen hat er inzwischen mehr als 100.000 km mit dem Auto zurückgelegt, viele Flugkilometer in entlegene Regionen mit Kleinflugzeugen absolviert, die zentrale Bergwelt auf dem Rücken eines Dromedars erkundet und die wasserreichen Gebiete entlang der Grenzen zu Angola und Botswana in Booten durchstreift. Ausgedehnte Wanderungen haben ihn mehrfach in den Fish River Canyon und in die Weiten der Wüste Namib geführt, die er 2015 zu Fuß vom Sossusvlei bis zum Atlantischen Ozean durchquert hat.

Sein Fotoarchiv über Landschaften, Tiere und Menschen umfasst Zehntausende von Aufnahmen. Die Motive lichtet er mit digitalen Spiegelreflexkameras von Nikon und Objektiven von Nikon und Sigma mit Brennweiten zwischen 10 mm und 600 mm ab. Seine eindrucksvollen Fotografien werden neben einem seit 2001 jährlich erscheinenden Fotokalender, in Magazinen und Reisekatalogen sowie auf Postkarten und Websites veröffentlicht. Inzwischen sind auch zwei Bildbände über den Süden und den Norden Namibias erschienen. Im Rahmen seiner Aktivitäten in der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V. stellt Helmut Gries das faszinierende Land im Südwesten Afrikas regelmäßig in Audiovisionsshows vor.

http://www.namibia-kalender.de
http://www.namibiorama.de

Weitere Informationen:
Thomas Linsmayer
Ausstellungsleitung/Verwaltung

Pasinger Fabrik Kultur- und Bürgerzentrum GmbH
Eine Einrichtung der Landeshauptstadt München
August-Exter-Straße 1
D 81245 München
Tel +49 (0)89 829290 -13
Fax +49 (0)89 829290 -99
t.linsmayer@pasinger-fabrik.com

Click here to see or download the event flyer with all information.

KUISEB Namibia – Exhibition in Berlin

(This post is in German. It announces our exhibition opening on the 28th of May, in Berlin. If you are interested to attend and would like more information in English, please leave a comment or contact me via email. Thank you!)

Kuiseb_AusstellungPRESSEMITTEILUNG: BrotfabrikGalerie // Ausstellung

KUISEB Namibia

Xenia Ivanoff-Erb, Fotografie
Imke Rust, Malerei
28. Mai – 3. Juli 2016

Eröffnung: Samstag, den 28. Mai 2016, um 17:00 Uhr

BrotfabrikGalerie,
Caligariplatz, 13086 Berlin-Weißensee

Begrüßung: Petra Schröck / Jürgen Becker, Deutsch-Namibische Gesellschaft
Grußwort: S. E. Andreas B. D. Guibeb, Botschafter der Republik Namibia
Musik: Elemotho & Samuel Batola (Namibia)

Die Künstlerin Imke Rust wird anwesend sein.

Die BrotfabrikGalerie präsentiert in Kooperation mit der Deutsch-Namibischen Gesellschaft zwei Künstlerinnen aus Namibia, die sich in unterschiedlicher künstlerischer Weise mit der Wüste Namib und dem Trockenfluss Kuiseb auseinandersetzen.

Die Designerin und Fotografin Xenia Ivanoff-Erb wurde in Südafrika als Tochter einer Deutschen und eines russischen Don-Kosaken, Victor Ivanoff (Künstler, Karikaturist und Sänger), geboren und wuchs in einem von der Kunst geprägten Umfeld auf. Seit 2012 in Swakopmund/Namibia, hinterlässt sie im künstlerischen Leben des Landes zunehmend ihre eigenen, vor allem fotografischen Spuren, ob in Zeitschriften oder Ausstellungen. Als ihr letzter Erfolg gilt die Foto-Schau „Namibia Inspirations“, mit der sie zum Jahreswechsel 2015 / 2016 ein breites Publikum begeisterte.

„KUISEB Namibia“ ist ihre erste Werkschau in Deutschland. Sie gab der Ausstellung ihren Namen und schreibt dazu: „Etwas versteckt, verborgen in unserem ‘Hinterhof‘, dem großen Sandkasten Namib, liegt ein grüner, baumumsäumter Streifen, der Trockenfluss Kuiseb. Eine faszinierende Vielfalt an großartigen Landschaftsformen und eine besondere Tierwelt bieten dem interessierten Naturfreund besondere Anregung. Doch kommen wir auch beinahe bei jedem unserer Sonntags-Ausflüge in Berührung mit den Nachfahren eines tausende Jahre alten Nomaden-Stammes. Kaum eine Stunde im Auto von Swakopmund entfernt führen heute einige hundert Leute vom alten Volk der Topnaar-Nama ein relativ einfaches, bescheiden-glückliches Leben.“

Die namibische Künstlerin Imke Rust wuchs in Swakopmund an der Küste Namibias auf und verbrachte dort einen großen Teil ihres Lebens. Dadurch entwickelte sie eine besondere Beziehung und Faszination zur Wüste Namib, in der auch der Kuiseb als Trockenfluss liegt. Vor allem die Widersprüchlichkeiten des Landes und der Wüste haben Imke Rust schon seit ihrer Jugend beschäftigt. Ihre Malereien zeigen kein gewöhnliches Wüstenbild. Vielmehr drückt sie mit ihrer eigenwilligen Bildsprache, Farbgebung und Technik eine Vielfalt an inneren Eindrücken und Gefühlen darüber aus, was Wüste für sie bedeutet.

Beim ersten Eindruck einer Wüste denkt man schnell, hier sei ja nichts außer Sand. Nach genauerem Hinschauen entdeckt man vieles mehr: Leben, Schönheit, Mythen. Aber auch den wundersamen Tanz mit dem Tod. Imke Rust gibt einen Einblick in die Abgründe der Wüste und die der menschlichen Seele. Ihre Bilder laden dazu ein, die tieferen und größeren Zusammenhänge, die in den Sedimentlagen unter der Oberfläche versteckt sind, in unser Bewusstsein zu bringen.

„Durch Gier und Machtanspruch spielt der Mensch in dem sehr sensiblen Ökosystem Wüste eine schwerwiegende und oft besorgniserregende Rolle. Aber auch wenn wir mit allen Mitteln versuchen, die Wüste zu beherrschen, stoßen wir dabei immer wieder auf unsere eigenen Grenzen. Wir werden uns unserer Schattenseiten, unserer Vergänglichkeit bewusst – spüren, dass wir nur ein weiteres, kleines Korn in einer großen Wüste sind.“ (Imke Rust)

Das Ausstellungsprojekt wird von der Senatskanzlei Berlin im Rahmen der Städtepartnerschaft Berlin-Windhoek gefördert.

***

Ich freue mich darauf, euch persönlich begrüssen zu dürfen! Und JA, meine Bilder können bei dieser Gelegenheit gekauft werden!

Diese Einladung darf gerne weitergeleitet und geteilt werden. Xenia und ich freuen uns über viele interessierte Besucher.

Text zu den Arbeiten von Imke Rust, die in dieser Ausstellung gezeigt werden.

Text zu den Arbeiten von Imke Rust, die in dieser Ausstellung gezeigt werden. (Bitte auf das Bild klicken um eine größere Darstellung zu sehen)

Weitere Information auf den Internet-Seiten der Brotfabrik http://www.brotfabrik-berlin.de und der Deutsch-Namibischen Gesellschaft www.dngev.de . Und vielleicht möchte auch jemand auf die Ankündigung der Ausstellung durch das Süd-Afrika Magazin im Internet schauen:  http://www.sued-afrika.de/