Author Archives: Imke Rust

About Imke Rust

Multi-Passionate Being & Investigative Creator (aka artist) Living, creating and playing in Berlin and Windhoek.

My Art in the Iwalewahaus Collection

I am so excited to share this news with you!! (Deutscher Text weiter unten)

The Iwalewahaus from the University of Bayreuth has acquired two art series from me.  The Iwalewahaus has a great collection of modern and contemporary visual art and popular culture from Africa, Asia and the Pacific regions, which is unrivalled in Germany.

I feel immensely honoured and very happy that my works will become part of this unique publicly accessible collection.

Both works are about the Namibian colonial history and how we are dealing with it today.

The Horse is a Problem. The Horse Must Go. Imke Rust, 6 sheets, Acrylic on green paper, 60x50cm each

‚The Horse is a Problem. The Horse Must Go.’ Consists of six works (Acrylic on green paper, 60 x 50cm each) which relate to the equestrian monument from colonial times, as well as the new statue of an unknown soldier erected on Heroe’s Acre by Koreans. The title derives from a speech made by former president Pohamba.

While the German-speaking Namibians speak of the Reiter (Rider), English-speakers usually refer to the Horse, when they speak about the equestrian monument. This difference in interpretation and naming is interesting, as it shows our differences in perception and thinking. Both, horse and rider, form a part of something bigger, which again is symbolic of something else. Some people want to save the rider others see the horse as the root of the problem. As long as we are not prepared to call the problems by their real names, acknowledge all parts and search for a joint solution it will be a challenge and we will fight about something very superficial.

Added to that, is the fact that the modern statues are no less problematic. Statues which were build after independence to unify the nation and celebrate more recent heroes of the independence struggle have been ordered from an Asian catalogue and installed by the North-Koreans. Hardly any Namibian can really identify with these statues, especially since they look more Asian than Namibian.

Who Cares About the Horse? Imke Rust, Mixed Media on paper, 3 sheets, each 29 x 21cm

The second series which was bought is entitled: ‘Who Cares About the Horse?’.

It consists of three pages (mixed media on paper, 29 x 21cm each). In 2008, South African artist William Kentridge showed the video artwork ‘I am not me, the horse is not mine.’ The title speaks of the denial of guilt and this has inspired my series of works. Each page shows an image from the German colonial times in Namibia. The first page shows a young Herero boy with a horse and the typed text ‘I am me. The horse is not mine.’ The second page shows a German officer on his horse and the text ‘I am me. The horse is mine.’ The third page shows a Herero man on a riding ox and the text ‘I am me. Who cares about the horse?’

This light-hearted work reminds us, to be stand by who we are, acknowledge the guilt we all carry and then we can find alternative, peaceful solutions which make the question about the ‘horse’ redundant.

Ich freue mich, diese Neuigkeiten teilen zu können – Deutsch

Das Iwalewahaus der Universität von Bayreuth hat zwei meiner Arbeitsserien für ihre Sammlung angekauft. Das Iwalewahaus verfügt über eine in Deutschland einzigartige Sammlung moderner und zeitgenössischer bildender Kunst und populärer Kultur aus Afrika, Asien und dem pazifischen Raum.

Es ist für mich eine große Ehre und eine besondere Freude, das meine Arbeiten nun in dieser einzigartigen Sammlung öffentlich zugänglich sein werden.

Die beiden Arbeiten befassen sich mit der namibischen Kolonialgeschichte und unseren heutigen Umgang mit ihr.

Detail: Reiter, denk mal

‚The Horse is a Problem. The Horse Must Go.’ Besteht aus sechs Blättern (Acrylic auf grünem Papier, je 60 x 50cm) die sich mit dem Umgang mit dem Reiterdenkmal aus der Kolonialzeit, aber auch der Statue des unbekannten Soldaten die von Nordkorea auf dem Heldenacker errichtet wurde, befassen. Der Titel ist von einer Aussage des ehemaligen Präsidenten Pohamba abgeleitet.

Während die Deutschen vom Reiterdenkmal reden, wird von Anderssprachigen meist nur von dem Pferd geredet. Schon in diesen unterschiedlichen Interpretationen von einer Sache sehe ich interessante Andeutungen, wie unterschiedlich wir denken und die Situation wahrnehmen. Beides, Pferd und Reiter, sind Teil eines Ganzen und Sinnbild für etwas anderes. Die einen wollen den Reiter erhalten, die anderen sehen das Pferd als Problem. Solange wir nicht bereit sind die eigentlichen Probleme beim Namen zu nennen, alle ihre Teile anzuerkennen und dafür gemeinsam Lösungen zu finden, ist es schwierig und wir streiten uns sehr emotional um Oberflächliches.

Dazu kommt, das die neuen Denkmäler oft nicht weniger zwiespältig zu deuten sind. Denkmäler die nach der Unabhängigkeit die Bevölkerung vereinen sollen und die Helden des Unabhänigkeitskampfes feiern, wurden aus einem Nordkoreanischem Katalog bestellt und auch von ihnen angefertigt. Identitätsstiftend wirken sie kaum auf irgendeinen ein Namibier, zumal sie meist ehr asiatische Gesichtszüge aufweisen als namibische.  

Die zweite Arbeitsserie die angekauft wurde heißt: ‚Who Cares About the Horse?’ und besteht aus drei Blättern (Mischtechnik auf Papier, je 29 x 21cm).

In 2008 zeigte der Südafrikanische Künstler William Kentridge eine Videoarbeit ‚I am not me, the horse is not mine.’ Der Titel, der von einer Schuldabweisung spricht, hat diese Serie inspiriert. Auf jedem Blatt ist ein Bild aus der deutschen Kolonialzeit zu sehen. Auf dem ersten ist ein Herero Junge mit einem Pferd zu sehen, dazu der Text: ‚I am me. The Horse is not mine’. Das zweite zeigt einen Schutztruppler, hoch zu Ross, dazu der Text ‚I am me. The horse is mine.’ Das dritte Bild zeigt einen Herero auf einem Reitochsen mit dem Text ‚I am me. Who cares about the horse?’

Diese Arbeit soll auf eine lustige Weise daran erinnern, das wir alle ehrlich dazu stehen sollten wer sie sind und welche Schuld wir alle tragen. Dann wäre es vielleicht einfacher uns auf alternative Lösungen zu konzentrieren und die die Frage nach dem ‚Pferd’ überflüssig machen.  

Ein „Selfie“ – mal ganz anders

Körper – Bild – Landschaft Workshop an der KVHS

In den Sozialen Medien sind tausende Selfies zu finden. Und fast jeder der ein Smartphone hat, hat schon mal Eins gemacht. Ob mit oder ohne sexy Pose, Schmolllippen, Duck face  oder aus der Figur-schmeichelnden-von-oben-herab Perspektive… Wir alle haben das Bedürfnis erkannt und gesehen zu werden – so wie wir uns selbst wahrnehmen.

Aber wer sind wir wirklich? Und wie können wir die vielen Schichten und Wahrheiten die uns ausmachen, selbst bewusster erkennen und ausdrücken?

In dem neuen Kurs der Kreisvolkshochschule Oberhavel erstellen die Teilnehmer*innen ein lebensgroßes Selbstbildnis mit Farben, Formen, Symbolen, Bildern und Texten. Du brauchst weder künstlerisches Talent oder Vorerfahrung, nur die Bereitschaft und Lust, dich selber besser kennenzulernen und in einer Gruppensituation zu arbeiten.

Bei dem Workshop geht es um Kreativität, unsere Identität, Körper und unsere Geschichten. 

Diese Dinge bewusster wahrzunehmen, Verbindungen zu erkennen und Wege zu finden das alles für sich selbst auszudrücken… Dazu werden wir uns körperlich bewegen, malen/zeichnen und auch erzählen,  alles immer nur soweit wie es für jeden angenehm ist.

Angelehnt an das Prinzip von Body Mapping (das in den 90er-Jahren in Südafrika als Selbsthilfe für Frauen mit HIV/Aids entwickelt wurde), Äthiopische Heilrollen und verschiedene Mythologien und antikem Wissen aus der ganzen Welt habe ich (Imke Rust, bildende Künstlerin) den Körper-Bild-Landschaften Workshop konzipiert.

Auf großen Papierbögen lernen die Teilnehmer*innen ihre ganz persönliche Geschichte auszudrücken. Die Körperform funktioniert dabei wie eine Landkarte und ich zeige, wie man spielerisch und kreativ eigene Symbole und Ausdrucksformen entwickelt und mehr Selbsterkenntnis erlangt.

Am Ende hat man einen tiefen Einblick erlangt, was die eigene Körper- und Seelenlandschaft ausmacht und in welcher Beziehung wir zu unserer Umwelt stehen. Ausserdem haben wir jeder ein ganz individuelles, spannendes und vielsagendes „Selfie“ erstellt, das wir mit nach Hause nehmen können.

Körper – Bild – Landschaften

Workshop an der Kreisvolkshochschule Oberhavel in Oranienburg mit der Künstlerin und Dozentin Imke Rust.

Kursnr.: B21306
Kosten: 45,00 €

Auf großen Papierbögen entwickeln wir ein lebensgroßes Bild, basierend auf dem Umriss unseres eigenen Körpers. Inspiriert von Body Mapping, Äthiopischen Heilrollen und afrikanischer Mythologie, experimentieren wir mit Farben, Symbolen, Text und Mustern. Dabei können Sie Ihre Emotionen und Ideen kreativ umsetzen, sich und Ihren Körper besser kennenlernen und bewusster wahrnehmen. Bitte bequeme Kleidung, die auch Farbe abbekommen darf, Acrylfarben, verschiedene Pinsel mitbringen. Papier und weiteres Material wird für einen Unkostenbeitrag von 10 Euro zur Verfügung gestellt.

Wann: Am Wochenende: 17 August 10:00 – 16:30 und 18 August 10:00 – 16:30

Wo: ORANIENWERK Oranienburg, Kremmener Str. 43, Scheuerei

Willst du dabei sein? Plätze sind limitiert. Also los 🙂

Deinen Platz reservieren: https://kvhs.oberhavel.de/index.php?id=9&kathaupt=11&knr=B21306&kursname=Koerperbildlandschaften&katid=512

Ich höre den Schakal – Two Person Exhibition in Dachau 4 July

Katrin Schürmann and Imke Rust
will be exhibiting
at the Galerie der KVD in Dachau.
Opening on the 4th of July @ 19h30

Save the date! And please share with your friends in the area!


Hope to see you there! 😃 Ich freue mich euch dort zu sehen!

About the exhibition: (für den deutschen Text, bitte runter – scrollen)

Katrin Schürmann (1944) and me (1975) have a very interesting connection: we both grew up on the same farm in Namibia and we went to the same school in Swakopmund. We both are artists and both are now living in Germany.

Having met in 2017 at my exhibition in Munich we have kept in contact via email and exchanged memories and thoughts about the farm and our connection. Katrin Schürmann soon invited me to join her in an exhibition exploring this unique connection that we have.

After her studies Katrin Schürmann left Namibia to work in Germany and stayed ever since. In 1984 her mother sold their family farm Otukarru to my parents. So, just like Katrin, I spent a big part of my youth on the farm. Since my family is still farming there, I am also visiting as often as I can.

How do two artists of different generations relate to the same piece of land? How do the perspectives differ because of time,  memory and physical and emotional distance? Where do the perceptions differ? Where are they similar. How do the artists each deal not only with their personal histories, but also the colonial history? Especially in the current times, when it is important to critically question the history of land ownership in Namibia.

Both artists feel a strong connection to nature and Namibia’s vast spaces, the desert and the bush. Katrin works with abstract minimalism. Her monotypes and installations reflect the the barrenness of the land.

I am showing mixed media works, drawings and video works, which are mostly abstract figurative and explore my direct relation to the farm which I still call home. I am questioning the idealisation of and my ambivalent feeling towards the farm life. Current happenings, such as the drought, poaching incidents and the political call for land expropriation of white farmers, affect me directly and are expressed in my works.

Imke Rust ‘Rinderpest’ Mixed Media on paper, 68 x 82cm

Deutsch:

Wer entsinnt sich nicht an den Satz, der am Anfang des Romans von Tanya Blixen und einem sehr erfolgreichen Film steht: „Ich hatte eine Farm in Afrika“. Diese Aussage trifft auch auf die beiden Ausstellerinnen zu. Er prägte ihre Jugend.

Es ist nicht nur die Kindheit in Afrika, die Katrin Schürmann (1944) und Imke Rust (1975) verbindet – sie wuchsen auf derselben Farm in Namibia auf, gingen zur selben Schule in einem 300 Kilometer entfernten Dorf an der Küste, mitten in der Wüste. Dies alles stellte sich heraus, als sich die beiden Frauen zum ersten Mal trafen anlässlich einer Ausstellung von Imke Rust 2017 in der Pasinger Fabrik in München. Die beiden gehören verschiedenen Generationen an, die eine lebt heutzutage in Berlin, die andere in München.

Gemeinsam ist den beiden Künstlerinnen sicherlich die Liebe zur Natur, zu den endlosen Weiten der afrikanischen Savanne und der Wüste. Dieses drückt sich in der Arbeiten von Katrin Schürmann eher in minimalistischen, reduzierten Abstraktionen aus. Die Kargheit des Landes spiegelt sich in einfachen und direkten Darstellungen (Monotypien und Installationen) wider.

Ganz anders sind die Arbeiten von Imke Rust einzuordnen. Die gebürtige Namibierin, die erst vor kurzem nach Deutschland kam, weist auf politische Entwicklungen hin, bringt eine zwiespältige Reflektion zum Ausdruck, denn beide Künstlerinnen müssen sich heutzutage fragen, unter welchen Umständen diese Farm zur Kolonialzeit in Deutschen Besitz kam.

Imke Rust ist regelmäßig in ihrer Heimat und auf der elterlichen Farm. Somit ist sie immer wieder mit den aktuellen Geschehnissen dort konfrontiert. Ob Trockenheit, Wilderei oder die Forderungen nach Landenteignungen weißer Farmer – vieles berührt sie direkt und spiegelt sich in ihren Werken wieder

Imke Rust zeigt Arbeiten die auf der elterlichen Farm in Namibia entstanden sind oder in direkter Beziehung dazu stehen. Sie arbeitet multimedial und vorzugsweise direkt in der Natur, welches sie in Fotografien, Zeichnungen und Videoarbeiten dokumentiert und zeigt.

Für die geplante Ausstellung befassen sich beide Künstlerinnen mit ihrer Beziehung zu dem Land Namibia, aber auch dem Stückchen Land auf dem beide aufgewachsen sind und das für sie lange ihr Zuhause war. Wie sehen sie ihre persönliche Beziehung zu dem Land und seiner Geschichte? Welche Ähnlichkeiten und Unterschiede gibt es in der Wahrnehmung? Gerade in der jetzigen Zeit, wo Deutschland von den Herero zur Verantwortung für ihre koloniale Geschichte gezogen wird, ist eine kritische und persönliche Hinterfragung was es denn bedeutet „eine Farm in Afrika gehabt zu haben?“ spannend und wesentlich.

Mehr Information zu / More information about Katrin Schürmann:  http://www.katrinschuermann.de

Katrin Schürmann Monotypes 100 x 70cm

 

 

Upcoming: Zusammen Wachsen – group exhibition in Berlin!

BERLIN!!! (for english, please scroll down)

Zusammen Wachsen – Perspektiven namibischer Kunst

Das Projekt wird in Zusammenarbeit der kommunalen Galerie und der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e. V. (DNG) realisiert. Einer breiteren Öffentlichkeit werden die namibischen Künstler*innen Imke Rust, Kirsten Wechslberger, Shiya Karuseb sowie Xenia Ivanoff-Erb vorgestellt und deren zeitgenössische Arbeiten präsentiert. Die ausgestellten Werke reichen von Malerei und Zeichnung über Mixedmedia und Grafik bis hin zu Fotografie und dreidimensionalen Objekten. Das gemeinsam gewählte Thema ZUSAMMEN WACHSEN ist verbindendes Element. Zugleich wird es aber auch sehr unterschiedliche interpretiert und gedeutet.

Alle Künstler werden anwesend sein. Wir freuen uns, euch zur Eröffnung persönlich willkommen heissen zu können.

Eröffnung: 28 Juni 2019 um 19.00 Uhr

Es laden ein: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Dr Catrin Gocksch, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur und Katrin Krüger, Leiterin des Kulturhauses Karlshorst.

Begrüßung: Jürgen Becker, Kurator der Ausstellung und Mitglied im Vorstand der DNG
Eröffnungsrede: Egon Kochanke, Botschafter a.D.

Ausstellungszeitraum: 29. Juni bis 25. August 2019

Info über mich und meine Werke die gezeigt werden:

Imke Rust, geboren 1975 in Windhoek, lebt in Oranienburg bei Berlin und Swakopmund in Namibia.  Ich bin eine namibisch-deutsche Land Art und multimediale Künstlerin, aufgewachsen in der Wüste Namibias. Seit einigen Jahren pendele ich zwischen meiner Heimat und Deutschland, zwischen Wüste und Wald.   In meinen Arbeiten befasse ich mich mit Fragen meiner eigenen Identität und Migration, Verwurzelung, Entwurzelung und Anpassung. Als namibische Nachfahrin deutscher Auswanderer in 5ter Generation versuche ich nun in meiner neuen Wahlheimat Oberhavel nahe Berlin neue Wurzeln zu schlagen.   Geprägt vom dornigen Buschland und der kargen, trockenen Wüste verspüre ich eine besondere Nähe zur Natur. Welche Wurzeln muss ich kappen, welche neuen Äste oder Stämme wachsen lassen um hier im moosbedeckten Wald zu überleben? Was will und kann zusammen wachsen und neu entstehen? Wie ändern sich Form und Identität in diesem neuen Umfeld?   An der Universität von Südafrika absolvierte ich den ‚BA Degree in Visual Art’ und bin zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreis Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. In zahlreichen Solo und Gruppenausstellungen wurden Arbeiten von mir weltweit ausgestellt. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam ich 2006 das erste Mal nach Berlin.

Imke Rust, geboren 1975 in Windhoek, lebt in Oranienburg bei Berlin und Swakopmund in Namibia. Ich bin eine namibisch-deutsche Land Art und multimediale Künstlerin, aufgewachsen in der Wüste Namibias. Seit einigen Jahren pendele ich zwischen meiner Heimat und Deutschland, zwischen Wüste und Wald. In meinen Arbeiten befasse ich mich mit Fragen meiner eigenen Identität und Migration, Verwurzelung, Entwurzelung und Anpassung. Als namibische Nachfahrin deutscher Auswanderer in 5ter Generation versuche ich nun in meiner neuen Wahlheimat Oberhavel nahe Berlin neue Wurzeln zu schlagen. Geprägt vom dornigen Buschland und der kargen, trockenen Wüste verspüre ich eine besondere Nähe zur Natur. Welche Wurzeln muss ich kappen, welche neuen Äste oder Stämme wachsen lassen um hier im moosbedeckten Wald zu überleben? Was will und kann zusammen wachsen und neu entstehen? Wie ändern sich Form und Identität in diesem neuen Umfeld? An der Universität von Südafrika absolvierte ich den ‚BA Degree in Visual Art’ und bin zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreis Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. In zahlreichen Solo und Gruppenausstellungen wurden Arbeiten von mir weltweit ausgestellt. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam ich 2006 das erste Mal nach Berlin.

English:

Save the date! 28th of June we celebrate the opening of our group exhibition ‘Zusammen Wachsen’ at the Kulturhaus Karlshorst.

4 Namibian artists are presenting new and exciting art. I am honoured to show my works alongside my esteemed fellow artists: Shiya Karuseb, Kirsten Wechslberger and Xenia Ivanoff-Erb.

The project is organized by the Deutsch-Namibische Gesellschaft e. V. (DNG) together with the communal gallery Kulturhaus Karlshorst, to present contemporary Namibian art by the four artists. The selected works range from mixedmedia works, different printing techniques and photography to installations.

The subject ‘Growing Together’ was choosen by the group of artists. While this theme is the red thread through the exhibition, each artist has created their personal and unique interpretation thereof.

Come and join us for the opening! I am looking forward to connecting with you in person.

Opening: 28 June 2019 at 19:00

You are invited by: Michael Grunst, Bezirksbürgermeister, Dr Catrin Gocksch, Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur und Katrin Krüger, Leiterin des Kulturhauses Karlshorst.

Welcoming words by  Jürgen Becker, curator of the exhibition and member of the board of the DNG
Opening speech by: Egon Kochanke, Botschafter a.D.

Duration of the exhibition: 29. Juni bis 25. August 2019

Curious about what works I will be showing?

I am presenting a brand-new series of mixed-media works. Through them I explore questions of my identity, migration, growing new roots, rootedness and being up-rooted.  As a 5th generation descendant of German colonial immigrants to Namibia, I have now choosen to create a new home for myself in Oberhavel county, just north of Berlin.

Having grown up in a thorny Namibian bush and dry, barren desert landscape I have always been very connected to the nature around me. Now I have to cut my roots and grow in new ways to survive and adapt to the moss-covered forests of my new home. How do the physical, natural surroundings shape and influence one’s identity?

Come and have a look at my take on it. And what all the other artist have created to the theme of growing together.

(Graphic Design of the first two immages by Xenia Ivanoff-Erb)

 

Mit mir kreativ werden / Get creative with me

In diesem Semester biete ich noch zwei Kreativ Workshops an der Volkshochschule Oberhavel, Oranienburg an. Es gibt noch ein paar freie Plätze! Wer also Lust hat mit zu machen, sollte sich bald anmelden.

In this semester there are still two courses at the Volkshochschule Oberhavel, Oranienburg, which I am presenting. There are still some spaces left, so hurry to reserve your spot.  (All courses will be presented in German)

Vision Boards – Ziele kreativ Visualisieren

Am Samstag den 01. 06. 2019, 10:00 bis 16:30 Uhr
(Noch Plätze frei)

Kennst du das auch: man nimmt sich so vieles schönes vor und ehe man sich versieht ist der Monat rum, das Jahr auch schon fast wieder und man hat das Gefühl gar nichts erreicht zu haben?
 
Oft gehen unsere Träume und Pläne unter, weil es uns schwerfällt uns auf sie zu konzentrieren. Oder wir glauben insgeheim nicht wirklich daran, das wir etwas schaffen oder das unsere Wünsche in Erfüllung gehen könnten…
 
Das kann sich ändern und ich zeige dir wie!

Vision Boards helfen uns Klarheit zu bekommen über unsere Träume, Ziele und Visionen fürs Leben. Wenn wir diese dann in Formen und Visionen auf Papier umsetzen und sie kreativ Ausdrücken, verleihen wir ihnen Kraft und Momentum.

In diesem Workshop erfährst du was Vision Boards sind und wie sie funktionieren. Jeder erstellt sein eigenes Vision Board: eine besondere Art der Collage mit ausgeschnittenen Bildern aus Zeitschriften, Skizzen, Farben, Texten, Affirmationen und Zielen.

Du brauchst keine vorherige Erfahrung um die einfachen Techniken zu lernen und diese für dich und deine persönliche Zukunftsgestaltung positiv einzusetzen.
Ich leite durch den Prozess, erkläre praktische Techniken, Hintergründe zu dem ‚warum’ und wie solche Vision Boards funktionieren und unterstütze bei der Zielformulierung.

Dozentin: Imke Rust (www.imkerust.com)
Kursnr.: A2701001
Kosten: 25,00 €
Jetzt anmelden unter: https://kvhs.oberhavel.de
Kreisvolkshochschule  Tel 6015752 Oranienburg

 

Kreativ in der Natur – Land Art Workshop

Am Wochenende vom 15. & 16. Juni 2019
in Neu-Friedrichsthal (noch Plätze frei)

Sehnen sie sich auch nach neuem Ausdruck, Natur und kreativem Schaffen?

Die Natur ist der beste Platz unsere Seele aufblühen zu lassen und neue Impulse in unser Leben zu bringen.

Lust auf etwas Neues und eine Auszeit vom Alltag? Dann lade ich sie herzlich ein, gemeinsam mit mir ihre Kreativität und die Natur neu zu entdecken.

Sie brauchen keine Vorkenntnisse, nur Offenheit, Freude an der Natur und Lust etwas Neues zu lernen.

Entdecken Sie die Natur und deren Farben und Formen auf gestalterische und kreative Weise. Nach einer kurzen Einführung in den kunstgeschichtlichen Hintergrund der Land Art Bewegung sammeln wir Naturmaterialien, die wir draußen vorfinden und gestalten ein oder mehrere vergängliche Werke, die wir fotografisch dokumentieren können. Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung, Handy oder Digitalkamera, Schere, Taschenmesser, Kleinigkeiten für ein gemeinsames Picknick am zweiten Tag, Sonnen- und Insektenschutz.

Weitere Informationen, Bilder und ein kurzes Video finden sie HIER.

Kursnr.: A2701003
Kosten: 32,50 €

Dozentin: Imke Rust
Jetzt anmelden unter: https://kvhs.oberhavel.de
Kreisvolkshochschule  Tel 6015752 Oranienburg

::: NEU ::: NEU ::: NEU :::

Im neuen Semester wird es wieder den beliebten Art Journaling Kurs geben, sowie den Land Art Workshop. Hinzu kommen noch zwei neue Angebote:

Mut zur freien, intuitiven Malerei  B21302

Untitled. Mixed Media on Paper, 63 x 88

Intuitiv und frei malen und zeichnen – wie geht das? Wo fängt man an, wie arbeitet man Prozessorientiert und wie erschafft man ganz eigene und ausdrucksvolle Bilderwelten? Das, sowie viele Tricks und Tipps zu Komposition, Mischtechniken und Abstraktion, erlernen Sie in diesem Kurs.

 

 

 

 

 

Körperbildlandschaften | B21306

Totem fun: Phoenix or the Peacock Eyes. (Ink on paper, 20x20cm. By Imke Rust)

Totem fun: Phoenix or the Peacock Eyes. (Ink on paper, 20x20cm. By Imke Rust)

Auf großen Papierbögen entwickeln wir ein lebensgroßes Bild, basierend auf dem Umriss unseres eigenen Körpers. Inspiriert von Body Mapping, Äthiopischen Heilrollen und afrikanischer Mythologie, experimentieren wir mit Farben, Symbolen, Text und Mustern. Dabei können Sie auch Ihre Emotionen und Ideen kreativ umsetzen, sich und Ihren Körper besser kennenlernen und bewusster wahrnehmen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

(Auf PINTREST habe ich eine Seite mit Vorbildern was Äthiopische Heilrollen sind und wie Body Mapping aussieht. Unser Kurs Körperbildlandschaften ist ein wenig an beides angelehnt, aber ganz anders…)

Weitere Informationen findest du im Kreisvolkshochschul Program für das neue Semester. Wenn du schon Fragen hast, bevor das neue Program geladen/gedruckt ist, kannst du mich auch gerne direkt anschreiben.

Ausserdem biete ich auch kreative Workshops für private Gruppen an, zum Beispiel als Geburtstagfeier, Betriebsausflug oder andere besondere Events. Wer Interesse hat, meldet sich einfach direkt bei mir.

 

Eröffnung/Opening: Art Journal – Das visuelle Tagebuch

(For English, please scroll down)


Sehr gerne möchten die Kreisvolkshochschule Oberhavel und ich Sie, Ihre Familien
und Freunde zur Ausstellungseröffnung


“Art Journal – Das visuelle Tagebuch”
am 25. April um 18:30 Uhr
in der Geschäftsstelle an der Havelstr. 18 in Oranienburg
einladen.


Insgesamt werden 22 Werke der Teilnehmenden und von mir selbst im KVHS Gebäude ausgestellt.
Die Vernissage wird durch den Landrat Ludger Weskamp eröffnet.

Wir freuen uns auf Sie.

Für weitere Informationen zum Art Journaling und den Kursen die ich anbiete, klicken sie bitte HIER.

The Kreisvolkshochschule Oberhavel and myself would like to invite you to the opening of the exhibition

Art Journal – The Visual Diary
on the 25th of April 2019 at 18h30
taking place at the offices of the Kreisvolkshochschule, Havelstr. 18 in Oranienburg.

Landrat Ludger Weskamp will be the opening speaker.

22 Works by the participants and myself will be exhibited.

We are looking forward to seeing you there.

Offenes Atelier / Open Studio

(for English, please scroll down)

KUNST gucken, kaufen, plauschen…

Bald ist es wieder soweit: das erste Viertel des Jahres ist um, und der Mai wird eingeläutet mit dem alljährlichen Tagen des Offenen Ateliers in Brandenburg.

Wie auch in den letzten beiden Jahren bin ich wieder dabei. Mein Atelier ist am 4. und 5. Mai zwischen 11 und 18Uhr geöffnet und freue mich auf euern Besuch.
Birkenstraße 11, 16515 Neu-Friedrichsthal

ART – looking, buying, chatting…

The first quarter of the year is almost past and soon the yearly Open Studio Days in Brandenburg are happening again.

Just like in the past two years I, too, will open my studio for the public. The first weekend of May, (4th and 5th of May) between 11 and 18h00 I am happy to welcome you in my studio.
Birkenstraße 11, 16515 Neu-Friedrichsthal