


Zum Jahresausklang â Dank & Ausblick

Liebe kreative Wegbegleiter,
zum Ende dieses Jahres möchte ich innehalten und Danke sagen.
Danke fĂŒr Interesse, Vertrauen, GesprĂ€che, UnterstĂŒtzung und geteilte Zeit. Die Weihnachtszeit lĂ€dt dazu ein, das Vergangene ruhig zu betrachten â und mit offenem Blick nach vorn zu gehen.
2025 war fĂŒr mich geprĂ€gt von intensiven Arbeitsphasen, Begegnungen und Projekten, die mich kĂŒnstlerisch wie persönlich bewegt haben. Ein paar wichtige Stationen habe ich weiter unten in einem kurzen RĂŒckblick zusammengefasst.
All das wĂ€re ohne eure Begleitung auf unterschiedliche Weise nicht möglich gewesen. DafĂŒr bin ich sehr dankbar.
Mit Blick auf 2026 öffnen sich auch wieder neue RÀume:
Die VHS-Kurse fĂŒr das 1. Semester 2026 sind seit Kurzem online. Da ich meine Kurse bewusst klein und persönlich halte, fĂŒllen sie sich erfahrungsgemÀà schnell.
Wenn du dich im kommenden Jahr (wieder) mit mir auf kreative Abenteuer einlassen möchtest, Lust auf Farben, Ausdruck und neue Impulse hast, freue ich mich ĂŒber deine baldige Anmeldung. Sag es auch gern weiter â oder buche gemeinsam mit einem lieben Menschen. Zusammen macht es oft noch mehr Freude.
AuĂerdem möchte ich euch bitten, euch schon jetzt die Tage des offenen Ateliers vorzumerken. Sie finden wie immer am ersten Maiwochenende statt (2. & 3. Mai). Am Samstag gibt es im Anschluss auĂerdem eine Foto- und VideoerzĂ€hlung mit persönlichen Einblicken: âNamibia â kĂŒnstlerische Notizen aus meiner Heimatâ.
Im November habe ich die PrĂ€sentation meiner Kunst und Projekte, sowie die Informationen auf meiner Webseite ĂŒberarbeitet und aktualisiert. Ich lade euch herzlich ein, dort einmal vorbeizuschauen und in meinen Projekten zu stöbern.
Folgt mir auch gerne auf Instagram, wo ihr aktuelle Einblicke in meine Arbeit, meine Gedanken und mein Sein bekommt. Dort bin ich auch besonders dankbar ĂŒber Interaktionen wie Likes und Kommentare, da sie helfen meine Sichtbarkeit zu erhöhen – in diesen Zeiten eine goldwerte UnterstĂŒtzung!
Kreativ Kurse
von Imke Rust
an der VHS Oberhavel
Der Mixed-Media Kurs wird in diesem Semester nicht an der VHS angeboten. Wenn es genuÌgend Interessenten gibt, biete ich ihn gerne privat an. Meldet euch bitte einfach bei mir!

RuÌckblick 2025 â kuÌnstlerische Höhepunkte

2025 war fuÌr mich ein Jahr intensiver Ausstellungen, internationaler Begegnungen und vertiefender Recherche. Meine Arbeiten waren in Gruppenausstellungen in Deutschland sowie in SuÌdkorea zu sehen, unter anderem im Rahmen der Geumgang Nature Art Pre-Biennale und in Ausstellungen in Daejeon.
Besonders prĂ€gend waren die beiden PrĂ€sentationen der Reihe Dialog:Linie im GEDOK KunstfluÌgel Rangsdorf, die sich dem VerhĂ€ltnisvon Zeichnung, Raum und Resonanz widmeten.
Ein zentrales Highlight war die Residency und Zwei-Personen-Ausstellung âDialog:Linie #1 â Zeichnung & Raumâ mit Adelheid Fuss. Die intensive Zusammenarbeit, das Arbeiten mit rĂ€umlichen Gegebenheiten, klaren Begrenzungen und dem direkten GegenuÌber entsprach in besonderer Weise meiner kuÌnstlerischen Arbeitsweise. Ein kurzer Videoeinblick mit uns und der Kuratorin Kaj Osteroth gibt einen schönen Eindruck davon.
Auch die Ausstellung âAcht Frauenâ in der Galerie47 war inspirierend und wirkte durch ihre besondere Konstellation und Tiefe lange nach.

Die Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte und meinen familiĂ€ren Verflechtungen in Namibia setzt sich in meiner Arbeit behutsam fort. Im Januar begann dort eine performative Medienarbeit (Healing Horse â Bild oben), in der sich Geschichte, Trauma, Heilung und Transformation miteinander verweben.
Im August fuÌhrte mich eine Recherche- und Arbeitsreise nach Enger, den Geburtsort meines UrgroĂvaters, des Missionars August Kuhlmann.
Diese Arbeiten wirken weiter, verbinden sich langsam und finden ihren Weg in meine kuÌnstlerische Praxis. Etwas Besonderes wĂ€chst im Verborgenen â wie eine Schwangerschaft, in der sich vieles erst zusammenfuÌgen muss, bevor es der Welt begegnet.

Tiefes Lauschen und Forschungen zu den Orten an denen Missionar August Kuhlmann aufgewachsen ist – die Kirche in Enger und die ehemalige Tabakfabrik, wo er nachdem fruÌhen Tode seines Vaters als Kind arbeiten musste.

Ebenfalls in diesem thematischen Feld wurden Arbeiten von mir als Projektionen in der Theaterperformance ROOTS von Karen RĂ©my integriert. Es freut mich, dass sie Arbeiten aus meiner Roots & Branches Serie ihr BuÌhnenbild auf spannende Weise verdichteten.
Dadurch entstand eine besondere Verflechtung zwischen uns und unseren gemeinsamen (kolonialen) Vorfahren, deren Geschichte wir auf unterschiedliche Weise kuÌnstlerisch verhandeln.
HIER im Trailer bekommt man einen Eindruck von der Verbindung zwischen Karens Arbeit und meinen Zeichnungen.


Ich wuÌnsche euch eine ruhige, besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Jahresausklang und einen zuversichtlichen Start ins neue Jahr. Möge 2026 Raum lassen fuÌr Neugier, Begegnung, KreativitĂ€t und gemeinsames Denken und Machen.
Herzliche, kreative GruÌĂe,
Imke Rust









